Das Ertragswertverfahren bewertet eine Immobilie anhand der Erträge, die sie langfristig erwirtschaftet – also der Mieteinnahmen. Es ist die Standardmethode für die Bewertung vermieteter Objekte und Kapitalanlagen.
Wie das Ertragswertverfahren funktioniert:
Was ist der Liegenschaftszinssatz? Der Liegenschaftszinssatz ist der marktübliche Zinssatz, mit dem der Reinertrag kapitalisiert wird. Er wird vom Gutachterausschuss ermittelt und variiert je nach Objektart und Lage (typisch: 2–5 % für Wohnimmobilien).
Rechenbeispiel (vereinfacht):
Wann wird es eingesetzt? Bei vermieteten ETWs, Mehrfamilienhäusern, Gewerbeimmobilien – immer dann, wenn die Rendite im Vordergrund steht.
Rechtsgrundlage: §§ 17–20 ImmoWertV