Exposé – was ein professionelles Immobilienexposé enthält, was Pflicht ist und wofür du haftest.

Das Exposé ist die Visitenkarte deiner Immobilie. Es entscheidet darüber, ob potenzielle Käufer anrufen oder weiterscrollen. Gleichzeitig ist es ein rechtlich relevantes Dokument – falsche Angaben können teuer werden.

Was ins Exposé muss (Pflichtangaben):

  • Anschrift der Immobilie
  • Art des Objekts (Haus, ETW, Grundstück)
  • Wohnfläche (nach WoFlV)
  • Anzahl der Zimmer
  • Baujahr
  • Energieausweis-Pflichtangaben: Energieverbrauchskennwert, Energieeffizienzklasse, Heizungsart, wesentlicher Energieträger, Ausstellungsdatum
  • Kaufpreis
  • Angaben zur Provision

Was ein gutes Exposé außerdem enthält:

  • Professionelle Fotos (mindestens 10–15 Bilder)
  • Grundriss (vermaßt)
  • Lageplan
  • Beschreibung der Immobilie und des Stadtteils
  • Angaben zu Nebenkosten und laufenden Kosten

Wofür du als Verkäufer haftest: Falsche Angaben zur Wohnfläche, zum Energieausweis oder zu wesentlichen Eigenschaften der Immobilie können Schadensersatzansprüche des Käufers auslösen. Das gilt auch für im Exposé verschwiegene Mängel, wenn diese für die Kaufentscheidung relevant waren.

Was ein guter Exposétext macht: Nicht „Wohnzimmer 25 qm, Boden Laminat" – sondern das Lebensgefühl kommunizieren. Käufer kaufen Emotionen, nicht Quadratmeter. „Das lichtdurchflutete Wohnzimmer bietet ab 14 Uhr Abendsonne und öffnet sich über die Terrasse in den ruhigen Garten" – das ist Unterschied.

Bei MBWohnen: Professionelles Exposé mit Fotos, Grundriss und zielgruppengerechtem Text ist Teil der Vermarktungsleistung – kein Extra.

Rechtsgrundlage: § 16a EnEV (jetzt GEG) · §§ 434, 444 BGB (Sachmängelhaftung)

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