Das Vergleichswertverfahren ist die am häufigsten eingesetzte Methode zur Wertermittlung von Wohnimmobilien. Es ermittelt den Wert einer Immobilie auf Basis tatsächlich erzielter Kaufpreise vergleichbarer Objekte.
Wie das Vergleichswertverfahren funktioniert:
Wann wird das Vergleichswertverfahren eingesetzt? Vorrangig bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern in Lagen mit ausreichend Transaktionsdaten. Je mehr vergleichbare Verkäufe es gibt, desto präziser das Ergebnis.
Vorteil: Marktnahe Bewertung auf Basis echter Preise. Nachteil: Setzt ausreichend Vergleichsdaten voraus – in dünn besiedelten Lagen oder bei besonderen Objekten fehlen diese oft.
Wo kommen die Vergleichsdaten her? Aus den Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse. Diese werten alle notariell beurkundeten Kaufverträge aus. Makler mit Datenbankzugang – wie ich – können auf diese Daten zugreifen.
Rechtsgrundlage: § 15–16 ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung)