Immobilienverkauf

Markt-Update Bremen: So entwickelt sich der Immobilienmarkt Ende 2025

Bremer Immobilienmarkt ende 2025

Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Immobilien in der Hansestadt? Ein Blick auf Preise, Trends und die spannendsten Bauprojekte.

Wer den Bremer Immobilienmarkt in den letzten Jahren beobachtet hat, weiß: Es war eine wilde Fahrt. Doch zum Ende des Jahres 2025 gibt es gute Nachrichten. Berichte zeigen eine deutliche Erholungstendenz. Der Markt stabilisiert sich, die Schockstarre ist vorbei, und Bremen beweist einmal mehr seine Resilienz als attraktiver Standort für Investoren und Privatkäufer.

Was das konkret für Käufer, Verkäufer und Mieter bedeutet, haben wir in diesem aktuellen Marktbericht zusammengefasst.


Preisentwicklung: Stabilisierung und moderates Wachstum

Der Abwärtstrend der Vorjahre scheint gestoppt. Generell lässt sich sagen: Die Kaufpreise haben sich nicht nur stabilisiert, sondern ziehen in den meisten Segmenten wieder an.

Kaufpreise im Überblick (Stand Nov./Dez. 2025)

Wer in Bremen Eigentum erwerben möchte, muss wieder etwas tiefer in die Tasche greifen als noch vor einem Jahr. Die Zinsen haben sich eingependelt, was die Nachfrage wiederbelebt hat.

  • Eigentumswohnungen: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt aktuell zwischen 2.796 € und 3.029 €. Das entspricht einem Anstieg von ca. +5 % bis +7 % im Vergleich zum Vorjahr.
  • Häuser: Hier bewegen sich die Preise im Schnitt zwischen 2.669 € und 2.859 € pro Quadratmeter. Auch hier sehen wir ein Plus von +6 % bis +8 %.

Mietpreise: Der Trend zeigt nach oben

Während Kaufpreise “nur” moderat steigen, kennen die Mieten – besonders im Neubau – weiterhin nur eine Richtung: aufwärts.

  • Neubauwohnungen: Durchschnittlich 13,40 €/m² (Vorjahr: 12,80 €/m²).

Fazit: Die “Schnäppchenphase” der Krise neigt sich dem Ende zu. Wer kaufen will, trifft auf einen Markt, der wieder an Fahrt aufnimmt.


Der Preis-Check auf einen Blick

Hier sehen Sie die durchschnittlichen Entwicklungen für Gesamt-Bremen im Jahresvergleich:

ImmobilientypØ Kaufpreis pro m² (Ende 2025)Trend zum Vorjahr
Wohnungenca. 2.800 € – 3.030 €📈 Steigerung (+5 % bis +7 %)
Häuserca. 2.670 € – 2.860 €📈 Steigerung (+6 % bis +8 %)

Lage, Lage, Lage: Wo Bremen teuer ist – und wo günstig

Durchschnittswerte sind gut, aber der Bremer Markt ist extrem heterogen. Die Schere zwischen Top-Lagen und Randgebieten geht weit auseinander.

  • Die Spitzenreiter: In begehrten Vierteln wie Schwachhausen, Gete oder Bremen-Mitte müssen Käufer mit Wohnungspreisen bis zu 3.600 €/m² rechnen. In absoluten Bestlagen (z. B. Radio Bremen) werden sogar Preise jenseits der 5.000 €/m² aufgerufen.
  • Das solide Mittelfeld: In Bremen-Ost liegen Häuser bei ca. 3.090 €/m² und Wohnungen bei ca. 3.188 €/m².
  • Die Einstiegslagen: Wer günstiger sucht, wird in Lagen wie Rönnebeck fündig, wo die Preise teils noch unter 2.000 €/m² liegen.

Stadtentwicklung: Hier entsteht das “Neue Bremen”

Nicht nur die Preise bewegen sich, auch das Stadtbild wandelt sich rasant. Drei Entwicklungen stechen Ende 2025 besonders hervor:

  1. Großprojekte für Wohnraum:
    • Die Überseestadt bleibt der Motor für moderne Wohnqualität am Wasser.
    • Im Hulsberg-Viertel entstehen ca. 1.000 neue Wohneinheiten – ein massiver Schub für den Markt.
    • Auch das Kaffeequartier wächst weiter (z.B. 135 neue Einheiten).
  2. Belebung der Innenstadt:Bremen kämpft aktiv gegen den Leerstand. Ein Highlight: Der Umzug der Rechtswissenschaften der Universität in die City (auf 18.000 m²). Das bringt studentisches Leben und Frequenz in die Innenstadt. Auch die Umgestaltung der “Discomeile” setzt neue Impulse.
  3. Gewerbe & Logistik:Während der Büromarkt mit einem leichten Leerstandsanstieg (5,6 %) kämpft, brummt die Logistik. Der Bestand ist auf über 3,5 Mio. m² gewachsen – Bremen bleibt eine Logistik-Hochburg.

Ausblick: Was treibt den Markt 2026?

Warum sehen wir diese Stabilisierung? Es ist ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren:

  • Finanzierungssicherheit: Das Zinsniveau ist zwar höher als vor 5 Jahren, hat sich aber stabilisiert. Das gibt Käufern Planungssicherheit zurück.
  • Nachhaltigkeit (ESG): Energieeffizienz ist das Wertkriterium schlechthin. Sanierte Bestandsimmobilien gewinnen massiv an Wert, während unsanierte Objekte unter Druck geraten.
  • Knappes Angebot: Hohe Baukosten bremsen den Neubau. Da die Nachfrage (auch durch Zuwanderung) hoch bleibt, stützt die Knappheit die Preise.

Unser Fazit für Ende 2025:

Bremen steht solide da. Der Markt hat die Talsohle durchschritten und bietet – je nach Lage und Strategie – spannende Chancen für Eigennutzer und Kapitalanleger, die bereit sind, in Qualität und Lage zu investieren.

Über MBWOHNEN
Markus Berlik ist seit mehr als 25 Jahren als Immobilienmakler in Bremen tätig. Sein Maklerservice wird besonders für die persönliche Betreuung geschätzt, die von den Kunden hoch bewertet wird.
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