Bebauungsplan – was er ist, was er regelt und warum er deinen Grundstückswert bestimmt.

Der Bebauungsplan (kurz: B-Plan) ist ein verbindlicher Rechtsplan der Gemeinde, der für ein bestimmtes Gebiet festlegt, wie Grundstücke bebaut und genutzt werden dürfen. Er ist das wichtigste Dokument, wenn es darum geht, das Potenzial eines Grundstücks einzuschätzen.

Was der Bebauungsplan regelt:

  • Nutzungsart: Wohngebiet (WA/WR), Mischgebiet (MI), Gewerbegebiet (GE) – jede Kategorie erlaubt andere Nutzungen
  • Grundflächenzahl (GRZ): Wie viel Prozent des Grundstücks darf überbaut werden? GRZ 0,4 bedeutet: 40 % des Grundstücks darf bebaut sein.
  • Geschossflächenzahl (GFZ): Wie viel Gesamtwohnfläche darf entstehen? GFZ 1,2 bei 500 m² Grundstück = max. 600 m² Wohnfläche.
  • Anzahl der Vollgeschosse (z.B. II = zwei Vollgeschosse)
  • Baugrenzen und Baulinien: Wo auf dem Grundstück darf gebaut werden?
  • Dachform und -neigung in manchen Plänen

Warum der Bebauungsplan den Grundstückswert bestimmt: Je mehr Volumen an Wohnfläche auf ein Grundstück passt, desto wertvoller ist der Bodenpreis pro Quadratmeter. Ein Grundstück mit Mehrfamilienhaus-Recht ist bei gleicher Größe deutlich mehr wert als eines mit Einfamilienhausrecht.

Wo bekommst du den Bebauungsplan in Bremen? Beim Stadtplanungsamt Bremen oder online über das Geoportal Bremen (geoportal.bremen.de).

Quellen: § 9 BauGB (Inhalt des Bebauungsplans) · Geoportal Bremen: geoportal.bremen.de

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